20 Kompositionen – Notizzettel für Fotografen

Vor ein paar Wochen habe ich mir 20 Quadrate auf ein Blatt Papier gezeichnet und dann damit begonnen, jedes Quadrat mit Linien oder Punkten zu füllen. Aufgezeichnet habe ich grafische Elemente, so wie ich sie beim Fotografieren in einem Bild komponieren würde.

Aus dieser Idee ist das Blatt «20 Kompositionen» entstanden (hier als PDF-Download zum Ausdrucken):

Vorschaubild 20 Kompositionen

Ich stelle mir vor, dass das Zeichen in den Quadraten für Fotografen eine unterhaltsame und inspirierende Tätigkeit sein könnte:

  • Im Bus oder der Bahn während der Fahrt die visuellen Eindrücke festhalten als Notizbuch für zukünftige Bildkompositionen.
  • Skizzieren und ausprobieren von Kompositionen als Vorbereitung auf ein Shooting.
  • Anlegen eines Repertoirs an Bildkonzepten.
  • Nachzeichnen der geigenen Bilder und so das eigene Sehen verstehen lernen.
  • Nachzeichnen von Meisterfotografien und von deren Bildaufbau lernen.

Das Gestalten auf Papier verlangt einen etwas anderen Zugang zu den Formen und Flächen als nur der Blick durch den Sucher. Ich sehe das als spannende Erweiterung in der Schulung des fotografischen Blicks, besonders dann, wenn wir die Kamera einmal nicht einsetzen können.

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Wenn du «20 Kompositionen» einmal selber ausprobierst, würde es mich sehr interessieren, welche Erfahrungen du gemacht hast.

Ich habe selber Freude an der Idee und werde nun ab und zu die Quadrate mit völlig freien Kompositionen ausfüllen.

4 Reaktionen

  1. Sehr schöne Idee, ich werde das mal ausprobieren. Mir geht es oft so, wenn ich unterwegs bin und entweder keine Kamera dabei habe oder keine Zeit, dass ich Bilder sehe und Ideen bekomme durch das, was mir begegnet. Deine Vorlage ist ein schönes Hilfsmittel, diese Ideen visuell (nicht nur als Textnotiz) aufzuzeichnen

  2. ja, mir geht es genau so. diese idee ist auf jeden fall nützlich, ich habe immer papier dabe und stift, vielleicht versuche ich es aber doch wie hier beschrieben

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