Meine drei automatischen Point-and-Shoots

Kompaktkameras

Viele Kompaktkameras haben treue Anhänger und geniessen Kultstatus. Mit meinem neusten Fund an der Fotobörse Burgdorf besteht meine Sammlung jetzt aus drei wunderbaren Kompakten, denen ich diesen Blog-Beitrag widme.

Ricoh FF-1

Sie ist keine Ricoh GR1, und doch ist es eine Ricoh. Sie hat Jahrgang 1978 und ist in der Bauweise der Minox nachempfunden. Die Ricoh FF-1 misst die Belichtung automatisch. Das Scharfstellen geht manuell; eine Einstellung am Fokusring rastet bei 2.5 Meter ein – scheinbar eine Ricoh-Besonderheit, denn eine solche «Snap»-Fokus-Einstellung findet sich auch bei der Ricoh GR Digital. Mit Drahtauslöser und Stativ macht die Automatik beachtliche Nachtaufnahmen. Will man Blitzaufnahmen machen, muss die richtige Blende manuell eingestellt werden. Die Ricoh FF-1 ist in diesem Jahr meine Immer-dabei-Kamera. Gekauft habe ich sie im Herbst 2011 am Fotoflohmarkt Lichtensteig.
Link:
http://camera-wiki.org/wiki/Ricoh_FF-1

Olympus µ Mju-1

Sie gilt als Kultkamera, sicher nicht zuletzt auch weil gesagt wird, der japanische Fotograf Daido Moriyama habe diese Kamera intensiv benutzt. Die erste in der Mju-Reihe kam 1981 in den Handel. Sie hat einen Autofokus und arbeitet vollautomatisch. Auch der Blitz schaltet sich automatisch zu; drei Blitzfunktionen bieten kreativen Spielraum. Im US-Markt ist die Kamera als «Stylus Epic» bekannt und sie ist auch unter der Gang vom Film Photography Podcast eine der Lieblinge. Ich habe die Mju-1 für 10 Franken an der Fotobörse Burgdorf gekauft.
Link:
http://olypedia.de/Mju-1

Auch noch lesen:  Digital fotografieren: Noch mehr Tipps

Yashica T5

Mit ihr bestreitet Terry Richardson ganze Glamour- und Fashion-Shootings (im US-Markt heisst sie Yashica T4). Die Funktionen sind praktisch identisch mit denen der Mju-1. Die guten Eigenschaften bei schwachem Licht und der hochwertigen Carl Zeiss-Optik ergeben Aufnahmen mit schönem Bokeh. Speziell ist der Winkelsucher, durch den mit einem Blick von oben her ein Bild gestaltet werden kann. Die Yashica T5 wurde 1992 vorgestellt. Sie wird oft als eine der besten Kompaktkameras gehandelt. Diese Kamera habe ich 1997 bei einem Fotohändler als Neukamera gekauft.
Links:
http://camera-wiki.org/wiki/Yashica_T4
http://www.lomography.com/magazine/reviews/2012/02/06/yashica-t4-t5-eyecons-edelkompakte-yashica-t4-t5
http://www.youtube.com/watch?v=YzysNP48xLk

Kompaktkameras

Diese drei Kameras funktionieren alle noch tadellos und sie werden mich noch oft begleiten. Die Kompaktkameras entsprechen der Art, wie ich gerne fotografiere. Sie liefern sehr gute Resultate auf gutes Filmmaterial – mit abgelaufenem Film sind sie auch gut für Lo-Fi-Fotografie.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.