Ein Buchmockup – vier Jahre Fotografie

Doppelseite aus dem Buch

«Ganze Tage draussen», nenne ich eine neue Serie von Schwarzweiss-Fotografien aus den Jahren 2012–2016. Das Gefühl, das ich mit dieser Sammlung ausdrücken möchte, ist das eines 40-jährigen Mannes. Zeit draussen ist ihm wichtig. Reisen bringen ihn an neue Orte. Er klettert über Felsen und streift durch Wälder. Er tankt Sonne und frische Luft so lange es…

Notizbuch mit Fotocover von CEWE – ein Testbericht

Notizbuch_Vorderseite

  Die Leser hier wissen sicher, dass ich ein Fotofreund bin. Viele wissen vielleicht noch nicht, dass ich auch ein Notizbuch- und Schreibzeugfreund bin. So kann ich in diesem Testbericht gleich das alte und das neue Hobby verbinden, was das Produkt, das ich von CEWE kostenlos testen darf, für mich wirklich relevant macht. Seit letztem…

Das Buch zum Abschluss des 52-Wochen-Projekts

Im Jahr 2012 habe ich jede Woche ein Foto für mein «52 Wochen»-Projekt gemacht. Diese Bilder habe ich jetzt in einem Buch zusammengefasst, das auf Blurb zu bekommen ist. 52 Wochen One photo each wee… By Stefan Bucher Book Preview 52 Wochen. Ein Foto in jeder Woche des Jahres 2012. Es sind Lo-Fi-Landschaften und urbane…

Das Meer begrenzt die Insel – Guernsey-Fotos in Zine jetzt kaufen

Das Meer begrenzt die Insel By Stefan Bucher in So gesehen Zines 20 pages   «Das Meer begrenzt die Insel» ist eine Serie von Schwarzweissfotografien von meinen Reisen nach Guernsey. Sie kann als Zine im Print-on -Demand oder digital bei MagCloud gekauft werden. Dies ist eine erste Publikation, die ich mit dem Service von HP…

Eine Spurensuche in der japanischen Fotografie

Flüchtiger Moment Während ich weiter über die Bedeutung von Lo-Fi in meinen Fotos nachdenke, mache ich bei japanischen Fotografen interessante Beobachtungen. Es stellt sich für Westler ja beinahme als Mysterium dar, das Wesen der japanischen Fotografie zu verstehen. Als ich vor vier Jahren Andreas Hurnis Artkel zu «Wabi Sabi» las, war das erst ein Anfang.…

Fotobuch von Designern gestalten lassen mit PikPerfect – Update: Invite Code «SoGesehen»

Update (09.03.2012): PikPerfekt öffnet sich für weitere Beta-Tester. Die ersten 20 Personen, die sich mit dem Invite-Code «SoGesehen» anmelden, sind dabei. Anmelden auf www.pikperfect.com.

Bei meinen bisherigen Versuchen mit eigenen Fotobüchern waren Erfolge und Enttäuschungen dabei. Die häufigsten Schwierigkeiten sind die Abfolge und Platzierung der Bilder. Der neue Fotobuchservice PikPerfect bietet hier eine Lösung an: das Buch wird von professionellen Designern gestaltet.

PikPerfect konnte ich als Betatester ausprobieren (Beta-Einladung kann beantragt werden). Mich hat die Möglichkeit interessiert, ein zweites Augenpaar an meinem Buch mitarbeiten zu lassen. Ich war gespannt, wie ein unabhängiger Betrachter eine Auswahl von meinen Fotos präsentieren würde. Ich überliess es dem Designer, seine Interpretation des Materials in der Buchgestaltung umzusetzen. Ich erwartete Vorschläge für Spielformen, auf die ich alleine nicht gekommen wäre.

Über die Website von PikPerfect muss zunächst das gewünschte Format, die Art des Einbands und das Papier gewählt werden. Der Leineneinband ist wirklich zu empfehlen, er ist sehr fein und edel gewoben, auf dem Umschlag kann jedoch weder Bild noch Text platziert werden. Auf der Seite mit den Fotobuch-Optionen wird auch gleich der Preis berechnet. Und dabei fällt auf, dass ein wesentlicher Anteil für die Gestaltung anfällt.

Weiter geht es mit den persönlichen Vorlieben für die Buchgestaltung. In mehreren Einstellungen kann bestimmt werden, wie viele Bilder pro Seite, welche Hintergrundvarianten, Bildrahmen, Anordnung etc. gewünscht werden. Eine Option betrifft Bildtexte – es müssen an dieser Stelle aber noch keine Texte eingegeben werden, diese Gelegenheit hat man erst später im Gestaltungsprozess. Wichtig ist, dass im Textfeld spezielle Anforderungen genau beschreiben werden. Was hier mitgeteilt wird, benutzen die Designer für ihre Arbeit.

Es folgt der Bildupload, wo Benutzer zwischen Editor’s Piks und Selbst-Auswahl wählen können. Wer sich für Editor’s Piks entscheidet, kann eine unsortierte Fotosammlung hochladen, aus der die Designer Bilder für das Buch auswählen. Ich habe die passende Anzahl von 32 Bildern für mein Buch übermittelt.

Jetzt fängt die Arbeit der Designer aufgrund der gemachten Angaben und der eingereichten Bilder an. Nach 1-2 Tagen kommt per E-Mail ein Link zum ersten Buchentwurf, der in einem Präsentationsplayer angeschaut werden kann. Hier können Bemerkungen für Änderungen angebracht werden und die Bildtexte. Sind alle Kommentare erfasst, schickt man die Änderungen an die Designer zurück, und eine neue Designrunde fängt an. Ich war mit der Gestaltung meines Buches von Anfang an zufrieden. Die Paarungen und die Abfolge der Bilder sind harmonisch. Die Variationen von Bildgrössen und Verteilung ausgewogen rhythmisch.

Dieser Ablauf mit Vorschlag und Feedback funktioniert reibungslos. Mein grosser Kritikpunkt sind die Optionen für Texte und Typografie. Das angebotene Buchlayout sieht keine Textseiten vor etwa für Titelblatt oder Einleitungstext. Und auch wenn Bildtexte angegeben werden, hat der Benutzer keine Angaben, wie lange diese sein können und wie sie in der Gestaltung umgesetzt werden. Auch die Schriftart kann nicht gewählt werden. Hier kann PikPerfect meine Ansprüche nicht erfüllen, denn meiner Ansicht nach ist die Typografie ein äusserst wichtiger Best Weiter lesen „Fotobuch von Designern gestalten lassen mit PikPerfect – Update: Invite Code «SoGesehen»“